Uranus


Als nächstes erreichen wir Uranus. Uranus hat auch wie Saturn Ringe, die aus bis zu zehn Meter großen dunklen Stücken. Der unterschied, der einem sofort auffällt, ist, dass die Ringe von Uranus fast senkrecht im Bild stehen. Das liegt daran, dass die Rotationsachse um 97,77° gegen die Bahnebene geneigt ist. Warum Uranus diese extreme Neigung der Achse hat, ist ungeklärt. Man vermutet einen Zusammenstoß mit einem größerem Himmelskörper sein. Ein Effekt, der durch diese Neigung zustande kommt, ist, dass ein Uranustag einem Uranusjahr entspricht. Ein Jahr dauert auf Uranus ungefähr 84 Jahre; dabei umkreist er die Sonne in einem Abstand von 2,74 bis 3 Milliarden Kilometer.
Ebenfalls fällt auf, dass man auf Uranus kaum Strukturen erkennen kann. Wenn wir Uranus, auch ein Gasplanet, mit Saturn oder Jupiter vergleichen, sieht er sonst ziemlich langweilig aus. Doch es gibt sie: Man entdecke eine 29 tausend Kilometer lange Wolkenfront, die sich aber wieder nach rund einem Monat vollkommen auflöste. Auch beobachtet man einen Sturm, der bis jetzt auf der Südhalbkugel sich immer zwischen fünf Breitengrade hin und her bewegt.
Bestehen tut Uranus, dessen Durchmesser 51.118km ist, aus 82% ± 3,3% Wasserstoff, 15,2% ± 3,3% Helium und ungefähr 2,3% Methan und um Einiges weniger aus Deuterium.
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