Mond
Unsere Sonde hat nun den Erdorbit verlassen und wird am Mond vorbeifliegen. Die Raumsonde muss dabei eine Entfernung von 356.410 bis 401.740km zurücklegen. Die Umlaufdauer (27 Tage, 7 Stunden und 43,7 Minuten) ist gleich seiner Eigenrotation, weshalb wir immer nur die gleiche Seite des Mondes sehen. Seine Bahn ist 5° 8' 43,4" gegen die Bahnebene geneigt; der Mondäquator nur 1° 32' 33". Der Durchmesser des Mondes beträgt 3.476 Kilometer und er hat eine Masse von 7,345x1022kg.
Die Temperaturen schwanken zwischen Tag- und Nachtseite von 120°C bis -130°C. Die Oberfläche des Mondes besteht aus feinen bis grobkörnigem Gestein und Staub und ist mit rund 33.000 Kratern und Ringgebirgen übersäht. Die Mondkruste ist aus 43% Sauerstoff, 21% Silicium, 10% Aluminium, 9% Kalcium, 9% Eisen, 5% Magnesium, 2% Titan und einigen weiteren Stoffen zusammengesetzt.
Der Mond besitzt nur eine Spur von einer Atmosphäre, deren Luftdruck ca. 3x10-10 bar beträgt. Zusammengesetzt ist diese Atmosphäre aus 25% Helium, 25% Neon, 23% Wasserstoff und 20% Argon.
Wasser ist auf dem Mond nicht bewiesen worden. Man vermutet, dass das gesamte Wasservorkommen sich auf den Inhalt des Zürichsees beschränkt. Die Lunar-Prospector-Sonde hat zwar Hinweise darauf gefunden, dass sich Wassereis im Bereich der Mondpole befinden soll, konnte dies aber nicht durch einen gezielten Absturz in diese Region bestätigen. Man vermutet, dass dieses Wasser von Kometenabstürzen stammt.
Außerdem gab es sechs bemannte Mondlandungen.